Berlin verändert sich: Wohnungen werden zu Geldanlagen, Mietwohnungen zu Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.
Der Film zeichnet ein Bild vom gemeinsamen Streiten für eine lebenswerte Stadt und stellt Fragen an uns:
Was passiert, wenn Wohnraum zur Geldanlage wird? Wie können wir Wohnraum und gemeinschaftliche Orte erhalten oder neue gestalten? Und was können Menschen, die sich zusammenschließen, gemeinsam bewegen?
Wir laden euch ein, den Film gemeinsam anzuschauen und anschließend miteinander ins Gespräch zu kommen.
Beim Gespräch mit dabei: Nordstadt solidarisch - eine Gruppe, die offene Mieter*innentreffen in der Nordstadt veranstaltet, und gemeinsam nach Strategien gegen die Probleme des Wohnungsmarktes sucht.
21. November um 18 Uhr
ihmeKULT Ihmeplatz 7E
Eintritt frei - alle sind wilkommen